Chemische Bombe explodiert in Eugen- Haas Halle
Malteser Oberberg beteiligen sich an landesweiter LÜKEX- Übung
Das Szenario klingt erschreckend: nachdem ein Flugzeug am Köln/Bonner Flughafen angegriffen wurde explodiert in einem Terminal eine radioaktive Bombe. Das Innenministerium gibt eine Warnung vor weiteren terroristischen Anschlägen heraus, worauf der Krisenstab des Oberbergischen Kreises zusammenkommt und bestimmte Einheiten in Einsatzbereitschaft versetzt.
Um 16:45Uhr werden der Behandlungsplatz 50 und der Verletzten-Dekontaminationsplatz des Oberbergischen Kreises alarmiert. Zwei Helfer und ein Notarzt der Malteser Engelskirchen fahren zusammen mit den Maltesern Waldbröl zum Bereitstellungsraum Bomig. Dort gibt es eine kurze Lagebesprechung.
Um 19:30Uhr werden die Feuerwehr Gummersbach und der Rettungsdienst Gummersbach zur Eugen- Haas Sporthalle alarmiert. Vor Ort bietet sich den Helfern ein erschrenckender Anblick: im Foyer ist eine chemische Bombe explodiert und hat 45 Zuschauer eines Handballspiels zum Teil schwer verletzt. Sofort werden Verletzten-Dekontaminationsplatz und Behandlungsplatz in Bewegung gesetzt, um die Verletzten zu retten.
Zum Glück ist alles nur eine Übung. Die Verletzungen sind alle nur geschminkt und die Schmerzen nur gespielt. Die Landesübergreifende Übung findet in NRW, Bayern, Berlin und Schleswig–Holstein statt. Ziel ist es, das neu ausgelieferte Katastrophenschutzmaterial und die Krisenstäbe zu beüben.
Neben den Helfern, die mit den waldbröler Maltesern zusammen den GW-San besetzten, stellten wir unseren Rettungswagen zur Verfügung, um zusammen mit dem KTW-Waldbröl den Gummersbacher Rettungsdienst zu mimen. Außerdem sorgten viele unserer Helfer zusammen mit dem DRK für die Verpflegung der Übungsteilnehmer.
Nachdem die Übung gegen 23.30Uhr abgebrochen wurde, sammelten sich alle Übungsteilnehmer und wurden von den Verpflegungskräften versorgt.
Gegen 01.00Uhr konnten dann alle wieder den Heimweg antreten.



