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Malteser Engelskirchen

Malteser Engelskirchen betreuen evakuierte Anwohner nach Waldbrand in Strombach

23.04.2020
Die Malteser aus Engelskirchen im Einsatz in Strombach.
Die Malteser aus Engelskirchen im Einsatz in Strombach.
Fotos: Malteser Engelskirchen
Fotos: Malteser Engelskirchen

Gummersbach. Am Montag wurden mittags alle Rettungsmittel der Malteser Engelskirchen zu einem Waldbrandereignis in die Ortschaft Strombach alarmiert. Innerhalb kürzester Zeit wurden durch die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ein Rettungswagen und zwei Krankenwagen besetzt. Außerdem konnte ein Mannschaftswagen besetzt mit Notfallsanitäter und Notarzt als Unterstützung ebenfalls nach Gummersbach entsendet werden. Nachdem feststand, dass durch das Feuer eine Gefahr für die Anwohner nicht mehr ausgeschlossen werden konnte, wurde die komplette Einsatzeinheit der Malteser alarmiert.

Mit der Unterstützung von Kollegen aus Leverkusen wurde, die vom DRK errichtete Betreuungsstelle, im Lindenforum in Gummersbach übernommen und eine Betreuung für knapp 70 betroffene Anwohnerinnen und Anwohner sichergestellt. Für die Betreuung und Verpflegung der betroffenen Anwohner standen ca. 20 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bereit. Die Rettungsmittel wurden durch 8 Helferinnen und Helfer besetzt. Somit waren 28 Malteser im Einsatz, die insgesamt ca. 180 Stunden leisteten. „Wir sind sehr froh, auf so eine gut ausgebildete ehrenamtliche Helferschaft zurückgreifen zu können!“, freut sich Alexandros Mourmouris, der die Betreuungsstelle leitete. Insgesamt verlief der Einsatz erfreulich ruhig für die Malteser, sodass die Anwohner gegen 19:30 Uhr wieder zurück in Ihre Häuser konnten. Nach dem Rückbau der Betreuungsstellle konnten auch die eingesetzten Kräfte wieder einrücken, mit Ausnahme einer Rettungsdienstbesatzung. Der Rettungswagen der Malteser blieb die gesamte Nacht in Strombach vor Ort, um die Sicherheit und schnelle Versorgung der eingesetzten Feuerwehrkräfte sicherzustellen. Am Dienstagmorgen wurde der Malteser Rettungswagen dann von den Kollegen des Roten Kreuzes abgelöst. Mourmouris dazu: „Wir freuen uns sehr, dass wir hier auf eine gute Kooperation mit den Kollegen des Roten Kreuzes bauen können. Damit ist sichergestellt, dass während des gesamten Einsatzes immer ein Rettungswagen vor Ort ist und der Regelrettungsdienst nicht zusätzlich belastet werden muss.“ Bis zum Einsatzende wird jederzeit ein ehrenamtlich besetzter Rettungswagen zur Sicherheit der Feuerwehrleute vor Ort sein.

 

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